Als ich die Jungs von O-Town kennen lernte, konnte ich noch nicht ahnen das ich mich
in einen von ihnen ernsthaft verlieben w�rde. Aber wie der Zufall es so will,
habe ich es dann doch. Es war ein Samstag und echt hei�. Mein Onkel Max und ich wurden von Mark, dem Bruder meines Onkels auf eine Sylvesterparty von Lou Pearlman eingeladen. Mark war der Vocalcouch von ein paar Jungs die zu Acht in einem Haus in Orlando wohnten und sp�ter, zu F�nft, die neuen Pop-Superstars von Lou werden sollten. Es war ein hartes Auswahlverfahren und von den Acht die es waren, mussten 3 �hinausgeworfen� werden. Ich wusste das Lou Pearlman der gro�e Boss aller ber�hmten Popsternchen war: Britney Spears, Backstreet Boys, Nsync und LFO. Dank ihm hatte ich schon mal Justin und Lance von Nsync kennengelernt. Er war echt cool drauf. Mir war aber ein bisschen unwohl bei dem ganzen, weil meine Schwester Izabell diesmal nicht mitkommen konnte und ich deshalb ganz allein unter Leuten war, die ich gar nicht kannte. Meinen Onkel konnte man nicht mitz�hlen, denn mit ihm konnte ich mich nicht so unterhalten wie mit Izabell. Naja, schlie�lich und endlich stand ich zwei Stunden vor dem Spiegel und machte mich zurecht. Ich wollte perfekt aussehen und nach langen Hin und Her gelang mir das dann auch. Onkel Max und ich machten uns um 20:00 auf den Weg. Ich wurde nerv�s. St�ndig sprach ich mir ins Gewissen: �Das sind bestimmt alles nette Leute und sie werden mich m�gen. Ganz bestimmt!!� Aber schlie�lich kam nur heraus: �Onkel Max, ich kenn die Leute doch gar nicht und soll mit ihnen ins Millennium feiern. Sie werden mich verabscheuen und sich fragen was ich hier suche!!!!� Onkel Max lachte nur. Er hatte ja so einen trockenen Humor. Wir waren da. Oh Gott, liegen meine Haare noch richtig?? Ich musste mich zusammenrei�en um nicht laut zu schreien. Als wir die Villa betraten h�rte ich eine Jungenstimme sagen: �Wenn sie wirklich so h�bsch ist wie Lou sagt, dann wird das die coolste Party des gesamten Jahrtausends!� Ich erstarrte. Redete der �ber mich? Wenn ja, was sollte ich tun oder sagen wenn ich diesem Kerl gegen�ber stand? Wir betraten die gro�e Halle. Lichter blitzten und Musik dr�hnte, Britney Spears, wer sonst. Da kam Lou auf uns zu. �Hallo ihr beiden, sch�n das ihr da seid. Hallo Kristy, h�bsch siehst du aus.� - �Vielen Dank, Mr. Pearlman. Es ist wirklich sch�n mit so einer Party das neue Jahrtausend zu feiern.�, antwortete ich. �Oh bitte, nenn mich Lou.�, fl�sterte er. Ich l�chelte. Onkel Max und LOU gingen in einen Nebenraum um sich in Ruhe zu unterhalten. Das war die Gelegenheit um mich umzusehen. Die Halle war riesig. Mindestens 10 Boxen standen im Raum verteilt. Eine kleine B�hne war ganz am Ende der Halle. �ber der B�hne war eine digitale Leuchttafel mit der noch verbleibenden Zeit bis zum Jahreswechsel darauf. Es war eine besondere Atmosph�re im Raum. Eine Bar, die an der rechten Seite der Halle stand, war voll mit verschiedenen Cocktails und Snacks. Auf einmal h�rte ich hinter mir eine Stimme sagen: �Hi Kristy, bist du auch schon da?� Ich drehte mich um und sah Mark. �Hallo Onkel Mark, wie geht es dir?� - �Oh mir geht�s gut, wo ist denn Max?�, fragte er. �Er ist mit Lou in dem Raum dort. Wann geht denn die Party los?� - � Ach wir werden um 21:00 anfangen, denke ich mal. Siehst du dich schon nach Jungs um?�, witzelte er. Ich lachte. �Bin gleich wieder da.�, entgegnete er und ging ebenfalls in den Raum, wo zuerst Lou Pearlman und Onkel Max verschwunden war. Die hatten was im Schilde. Es war kurz vor neun und immer mehr G�ste drudelten ein. Dann endlich kamen die drei Gesch�ftsm�nner aus ihrem Versteck. Ich gesellte mich zu ihnen. �Na, Kristy schon wen interessanten gesehen?�, fragte Onkel Max. �Nein, noch nicht.�, antwortete ich. �Aah, auch schon da?!� rief Lou pl�tzlich in Richtung T�r. Ich drehte mich um und sah eine Gruppe von Jungs n�her kommen. �Hi Lou, sorry f�r die Versp�tung aber du kennst ja Ash, der steht stundenlang unter der Dusche oder blockiert das Bad.�, sagte ein dunkelhaariger Junge, der mich einwenig an Will Smith erinnerte. Ein blonder Junge gab ihm daraufhin einen freundschaftlichen Hieb mit dem Ellbogen. �Oh, darf ich vorstellen, das ist Kristy, die Nichte von Mark!�, stellte Lou mich vor. Nach einander kamen die Jungs um sich bei mir vorzustellen. Als erster kam der Will Smith Typ: �Hi, ich hei�e Trevor. Sch�n das du hier bist.� - �Danke das ich hier sein kann!�, entgegnete ich. Schon mal einer der freundlich zu mir war. Als n�chster kam ein dunkelblonder Typ der Jacob hie� und auch sehr nett war. Seine Stimme kam mir bekannt vor. Ein frecher Grinser und ein lockeres HI und schon war der Bann gebrochen. Dann ein schwarzhaariger Typ der sich mir als Erik vorstellte. Freundlich gab er mir die Hand. Dann kam ein gro�er, schlanker, dunkler Typ, der Ikaika hie� und von Hawaii stammte. Dann ein Schwarzer namens Mike der eine sehr tiefe Stimme hatte. Dann ein bisschen kleinerer namens Bryan und ein braunhaariger Kerl namens Paul. Dann zu guter Letzt der, der immer die Dusche blockierte. �Hallo ich bin Ashley. Find ich cool das du hier bist, wir haben schon viel �ber dich geh�rt.�, begr��te er mich freundlich. Er sah mich so s�� an das ich mir ein Grinsen nicht verkneifen konnte. Einstweilen hatte ich auch die Stimme von vorhin ausfindig gemacht, es war Jacob. Aber wie konnte man es ihm �bel nehmen. �Komm einfach mit uns und am�sier dich. Bis 2000 liegt noch einiges vor uns.�, grinste Ashley und nahm mich einfach an der Hand. Ich hatte mir nicht gedacht das angehende Popstars so locker sein k�nnten. Noch dazu fand �bermorgen das Auswahlverfahren der letzten F�nf statt. Anstatt angespannt dazusitzen und Fingern�gel zu kauen, h�pften sie wie wild herum. Wir setzten uns an einen runden gro�en Tisch und Trevor und Jacob nahmen mich in die Mitte. Cool - dachte ich, sie behandeln mich ja jetzt schon wie eine alte Freundin. Einstweilen f�hrten Erik und Ashley einen coolen Tanz auf. Sah echt toll aus. �M�chtest du irgendwas zu trinken oder was zu knabbern?�, fragte mich Mike. �Nein, eigentlich nicht, aber danke.� - �Okay, wenn du was willst, sags einfach, ich hol es dir.�, sagte er freundlich. Ich bedankte mich und war ehrlich gesagt ein bisschen verlegen. Lou kam auf uns zu und bat Jacob, Erik, Ikaika, Mike, Bryan, Paul und Trevor mit ihm mitzukommen. Ashley schaute beleidigt. �Wer zu sp�t kommt, den bestraft das Leben.�, grinste Lou. Da sa� ich nun allein mit Ashley. Diese Situation schrie geradezu nach einer Unterhaltung. Also unterhielten wir uns �ber Gott und die Welt. Je l�nger ich ihn ansah umso mehr wurde mir bewusst das er unversch�mt gut aussah. Blonde Haare, leuchtende blaue Augen, gro�, schlank, einfach gut. Sein Grinsen war unwahrscheinlich. Wenn er mich anl�chelte ging die Sonne auf. �Bist du aufgeregt wegen Montag?�, fragte ich ihn. Er war �berrascht �ber meine Frage. Dann nickte er. �Wie lange bleibst du in Orlando, du kommst doch aus Minnesota? Das ist ein ganzes St�ck weg von Florida.�, fragte er mich. �Ich bin die Winterferien, wenn man das hier �berhaupt so nennen kann, hier. Die Schule beginnt erst Anfang Februar. Bis dahin bin ich bei meinem Onkel Max.�, erwiderte ich. Er staunte nicht schlecht und ich sah auch ein bisschen Vorfreude in seinen Augen auf das Monat in dem ich hier sein w�rde. �Kommst du uns dann mal besuchen?� - �Klar, wenn ihr das m�chtet. Gerne.� - �Jacob m�chte das sicher. Wir alle.�, grinste er. Jacob??? Irgendwie �rgerte ich mich das er nicht sagte: �Ich m�chte das.� Aber alle von den Jungs waren nett. Ich hatte nur Angst das Jacob mich bl�d anmachen k�nnte, nachdem ich ja geh�rt hatte was er von mir denkt. �Hey ihr zwei! Ashley, du darfst jetzt auch rein!� sagte Trevor, der pl�tzlich da stand. �Oh wie gn�dig von euch.�, antwortete Ashley. Ich musste lachen. Ich unterhielt mich dann mit Trevor eigentlich �ber die selben Sachen wie mit Ashley. Aber ich musste ihm nicht, im Gegensatz zu Ashley, immer in die Augen sehen. Die Zeit bis Mitternacht verging relativ schnell und wir z�hlten die Minuten. Als die Anzeigetafel 2000 zeigte fielen wir uns, obwohl wir uns erst wenige Stunden kannten, alle um den Hals. Um zirka drei Uhr verlie�en wir die Party. Ich bekam von allen einen Kuss auf die Wange und die Telefonnummer von ihrem Haus. �Kommst du morgen vorbei?�, fragte Jacob. �Ja klar, wenn ihr wollt!� Sie wollten alle. Also machte ich mich am n�chsten Tag auf den Weg. Ash wollte mich zuerst abholen, aber ich weigerte mich. Ich wollte nachdenken. Au�erdem war es nicht weit bis zu ihnen. So gegen 14:00 Uhr machte ich mich auf den Weg. Ich erwischte mich bei dem Gedanken, wie es wohl w�re, Ashley zu k�ssen. Ich meine ich hatte ihn gek�sst, aber nur auf die Wange. Das was ich mir jetzt vorstellte, hatte etwas mit Leidenschaft zu tun. Aber ich verwarf die Gedanken an ihn so schnell ich konnte. Wenn ich ihm heute in die Augen sehen wollte, musste ich aufh�ren so an ihn zu denken. Da sah ich pl�tzlich Trevor, Jacob und Ash um die Ecke biegen. Sie waren mir entgegen gegangen. Oh Shit! Ich war mir noch nicht mit meinen Gedanken �ber Ashley einig und da stand er schon da. Sie begr��ten mich und wir gingen in die Richtung weiter - zusammen. Dort angekommen begr��te ich die anderen und sah mir ihre Zimmer an. Dann sangen sie mir einen Song namens BABY I WOULD vor. Er war sehr sch�n und alle 8 hatten hervorragende Stimmen. �Wirst du morgen noch kommen?�, fragte mich Erik sp�ter am Abend. Morgen war der gro�e Tag. Die Auswahl der Band. �Aber klar doch.�, erwiderte ich. Im laufe des Abends h�rte ich mir alle Meinungen und Vermutungen wer nun in der Band sein w�rde und wer nicht, an. Fast alle waren gleich. Aber alle verliefen daraus, dass man selbst nicht in der Band sein sollte. Als ich aufbrechen wollte, bestand Ash, mich heimzufahren, weil es ja schon dunkel war. Schweren Herzens willigte ich ein. Ich sa� also 5 Minuten sp�ter mit Ashley im Van. �Hast du irgendetwas?�, fragte er mich ganz ernst. Nat�rlich konnte ich ihm nicht sagen das ich diese �Gef�hle� hatte. Au�erdem war es noch viel zu fr�h um zu sagen, ob ich etwas f�r ihn empfand oder nicht. Schlie�lich kannten wir uns erst seit gestern. �Nein, ich find es nur traurig das morgen 3 gehen m�ssen. Egal wer das ist, die jenigen werden mir fehlen.�, erwiderte ich. Es war nicht einmal gelogen. Es war nur nicht die ganze Wahrheit. Er nickte. Dann fuhren wir los. W�hrend der Fahrt sah ich ihn einige Male an und er mich. Unsre Blicke trafen sich zum Gl�ck nie. Sonst k�nnte ich es nicht mehr verbergen, was immer es war. Als wir bei dem Haus von meinem Onkel ankamen, brannte kein Licht. Er war ausgeflogen. Ich sah Ash an und er mich. Oh Gott, dachte ich. Er legte seinen Arm um mich und gab mir einen Kuss - auf die Wange!! Ich war froh das es kein richtiger Kuss war, denn so hatte ich noch etwas Zeit mich darauf vorzubereiten. Ich war mir 100%ig sicher das Ashley in der Band sein w�rde. Und ich war mir sicher das er auch etwas f�r mich empfinden w�rde. Ich sah in an, direkt in die Augen und sagte: �Ash, du machst das! Du kommst sicher in die Band, weil du es verdient hast. Ich meine jeder h�tte es verdient, aber du bekommst was du dir w�nscht.� Er sah mich fragend an. Aber er sagte nichts. Er gab mir noch einen Kuss auf die Wange und stieg ins Auto. Dann kam das L�cheln auf das ich schon den ganzen Weg hier her gewartet hatte. Dann fuhr er weg. Ich ging ins Haus und gleich ins Bett, schlafen konnte ich sowieso nicht. So gegen 1 kam mein Onkel heim. �Na, war es lustig bei den Jungs? Hast du dich am�siert?, fragte er. �Ja ich hatte sehr viel Spa�. Nur Schade das morgen 3 gehen m�ssen.�, antwortete ich. �Ashley hats dir angetan, oder?�, fragend sah er mich an. �Wieso denkst du das?�, stutzte ich. �Weil ich euch miteinander beobachtet habe. Wie er mit dir umgeht und wie er dich ansieht und wie du ihn ansiehst.�, lachte er. �Ja, okay, wenn du dann zufrieden bist. Aber ich wei� nicht genau was ich von diesen Gef�hlen halten soll und ich wei� nicht mal ob es richtig ist.�, stotterte ich dahin. Diese Unterhaltung dauerte noch lange. Montag!!! Ich konnte es kaum aushalten bis ich endlich erfuhr wer in der Band war. Um 21:45 rief Ash an. �Ich bin dabei!�, lachte er. Mann war ich erleichtert. �Oh Ashley, du kannst gar nicht glauben wie ich mich freue, wer ist noch dabei?�, erwiderte ich. �Jacob, Erik, Ikaika und Trevor, es sind meine F�nf, mein F�nf, verstehst du!?� , rief er aufgeregt. Ich war soo gl�cklich. Es waren auch meine F�nf. Dann sagte er etwas was mich f�r den Rest der Nacht nicht schlafen lie�: �Oh Gott ich bin so froh das ich dich kenne. Ich w�nschte du k�nntest bei mir sein.� F�r einen Moment lang war ich sprachlos und hielt die Luft an. Dann fand ich endlich die richtigen Worte um mir nichts anmerken zu lassen: �Das ist ja Wahnsinn, ich komm gleich morgen fr�h vorbei, ja!?� Jetzt war er derjenige der jetzt schwieg. Anscheinend hatte er etwas anderes erwartet. Dann sagte er: �Jacob ist verknallt in dich, magst du ihn auch?� OH MEIN GOTT!!! Ging es also die ganze Zeit um Jake?? Wollte er mich nur abchecken wie ich mich so gab und dann Jacob Bericht erstatten? Aber was war mit den tiefen Blicken w�hrend unserer Gespr�che und wie er mich dabei anl�chelte? Ich war leicht verwirrt, aber auch gekr�nkt. �Kristy, bist du noch dran? Magst du Jacob auch?�, fragte Ash. �Wie? Nat�rlich mag ich ihn. Ich mag euch alle, dass wei�t du doch.� Er lie� nicht locker: �Aber bist du VERLIEBT in ihn??� Ich hatte mir fest vorgenommen ihn zappeln zu lassen, aber daf�r hatte ich zu wenig Zeit. Ich w�rde nein sagen und sehen ob er dann noch immer mit mir flirten w�rde oder nicht: �Nein, ich bin nicht in Jake verliebt. Hast du die Aufgabe bekommen mich f�r ihn zu fragen?� Ich glaubte kurz einen erleichterten Seufzer zu h�ren aber ich war mir keinesfalls sicher. �Nein ich wollte das wissen, Jacob muss nie davon erfahren wenn du nicht willst, okay?�, erwiderte er. Nat�rlich stimmte ich dessen zu. Ich wollte nicht das ich der Grund f�r Jacobs miese Stimmung war und alle anderen das nachher f�r mich ausb��en, m�ssten. Aber sicher war ich mir �ber meine Gef�hle f�r Ash auch noch nicht ganz. Er verabschiedete sich und legte dann auf. Es wurde wieder eine sehr unruhig Nacht, wie alle anderen N�chte davor, die ich seitdem ich die Jungs kannte, verbracht hatte. Wenn ich nicht bald w�sste was jetzt los war oder nicht los war, w�rde ich ausflippen. Um 2:34 Nachts leutete mein Handy. Da ich sowieso nicht geschlafen hatte, f�hlte ich mich durch die sp�te St�rung auch nicht angegriffen. �Hi, ich bins, Ashley.� Oh Shit. Was wollte er mir um halb drei Uhr morgens denn so wichtiges sagen? �Hi, Ash, was ist denn los?�, antwortete ich. Er klang sehr aufgeregt: �Ich hab grad mit meinem Dad telefoniert. Er hat Sachen gesagt die ich nicht verstehen kann. Oh, tut mir leid, hab ich dich geweckt?� - �Nein, keine Sorge. Was hat dein Dad gesagt?� - �So vieles. Ich begreife es nicht, warum er das sagt. Ich wei� nicht was ich tun soll. Die Jungs schlafen alle, ich will sie nicht wecken.� Was sollte ich blo� tun? Dann sagte ich etwas was ich nie erwartet h�tte zu sagen: �Komm zu mir, Ash. Mach dir keine unn�tigen Sorgen. Komm einfach.� Ich denke er war verunsichert und wusste nicht was ich meinte, also f�gte ich hinzu: �Wenn du willst kannst du die Nacht �ber her kommen, mein Onkel ist nicht da und schlafen kann ich auch nicht. Du anscheinend auch nicht also komm und nimm dein Zahnputzzeug mit.� Ohne noch l�nger zu z�gern sagte er: �Okay, ich bin gleich da. Danke Kristy, wei�t du, du bist die einzige die mir eingefallen ist.� Ich l�chelte und legte auf. Zehn Minuten sp�ter klopfte es an der T�r. Drau�en regnete es und Ashley stand klatsch nass da. �Oh Ash, komm schnell rein.� Er kam herein und legte seinen Eastpak Rucksack vorsichtig auf den Boden. Dann sah er mich an. Seine Haare klebten in seinem feuchten Gesicht und sein T-Shirt war nass und schon durchsichtig. �Warte ich hol ein Handtuch und ein Shirt von meinem Onkel. Bleib einfach hier stehen.� Er sah mich mit seinen durch und durch hellblauen Augen an. Ich rannte hinauf ins Badezimmer und riss ein Handtuch aus dem Kasten. Dann holte ich ein T-Shirt. Als ich unten ankam zog Ash gerade sein nasses Hemd aus. Er hatte ein echt gute Figur. Man musste einfach auf seinen Oberk�rper starren. Ich sah das er tr�nengef�llte Augen hatte. Ich nahm ihn in die Arme. Er fing an zu stammeln: �Mein Dad, er will nicht das ich das hier mache, als ich ihm davon erz�hlte das ich in der Band bin, wollte er nichts davon wissen. Er, er,........� - �Shhhhh.�, fl�sterte ich in sein Ohr. Seinen nassen Oberk�rper an meinen zu sp�ren, war spannend. Ich streichelte seinen Nacken und versuchte ihn zu beruhigen. �Shhhhh, Ashley. Er hat das sicher nicht so gemeint. Er war �berrascht und wusste nicht was er sagte, ruf ihn morgen noch mal an. Rede mit ihm, in aller Ruhe und �ber seine �ngste. Okay?!�, tr�stete ich ihn. �Meinst du?�, fragte er. �Ja, ganz sicher.�, erwiderte ich. Ich sp�rte seinen Atem im Nacken. Er l�ste sich sanft aus der Umarmung und nahm meine Hand. Tief blickte er mir in die Augen. Dann kam sein Gesicht n�her zu meinen und er ber�hrte sanft mit den Lippen meine Wange. Ich schloss die Augen und legte meine H�nde um seine Taille, dann zog ich ihn langsam n�her zu mir. Wiederrum ber�hrte sein Oberk�rper, meinen. Er sah mich an und k�sste mich langsam. Es war wie in Trance. Ich sp�rte seine hei�en, feuchten Lippen auf meinen und fuhr ihm sanft durchs Haar. Er k�sste mich nicht mehr wie neulich Abend. Das war ein leidenschaftlicher und dazu z�rtlicher Kuss. Seine Lippen wanderte �ber mein Gesicht und meinen Hals. Mit seinen H�nden fuhr er mir unter mein T-Shirt. Bewusst aber vorsichtig. Seine weichen H�nde glitten �ber meinen K�rper. Dann l�ste er sich pl�tzlich von mir. Er senkte seinen Kopf und sah auf den Boden. Ich k�sste seine Stirn. Dann sah er mich wieder an. �Denkst du, es ist richtig wenn wir das tun?�, fragte er mich �Ich meine wegen Jacob.� - �Wenn du es nicht willst, dann h�ttest du mich gar nicht erst k�ssen sollen, Ash.�, erwiderte ich. Er l�chelte. Er hatte zwar noch Tr�nen auf den Wangen, aber er l�chelte. Dann nahm er mich in den Arm. �Diese Freude h�tte ich ihm nicht erwiesen.�, fl�sterte er in mein Ohr. Ich schmiegte mich an ihn. Er gab mir ein Gef�hl vollkommener Sicherheit und Geborgenheit. �Vielleicht sollte ich gehen bevor wir etwas tun das wir sp�ter bereuen. Ich meine, nicht das ich es nicht wollen w�rde, aber �hm, wie soll ich sagen, na ja du wei�t was ich meine, oder.�, fragte er ganz durcheinander. �Ja Ash, ich wei� es. Mir geht�s echt genauso. Seit ich dich kenne wei� ich nicht mehr wo oben und ich bin durcheinander, kann nicht mehr schlafen oder klar denken.�, sagte ich v�llig aufgel�st. Jetzt war es Ashley der mir den Finger auf den Mund legte und �Shhhh� fl�sterte. �Ich wei� was du meinst. Ich dachte die ganze Woche nur an dich. Und das schreckliche war, ich konnte mit niemanden dar�ber reden. Ich wollte nicht das Jake erf�hrt, was ich f�r dich empfinde. Nicht mal mit Trevor konnte ich mich unterhalten, weil Jacob durch Haus lief und immer wieder erw�hnte wie s�� er dich doch finden w�rde. Mann, ich wusste echt nicht wo mir der Kopf steht.�, murmelte er. Ich sp�rte seinen schnelle Herzschlag und wusste das ich ihn liebte. Seine Art mit mir zu reden, mich anzusehen, mir zu zul�cheln, die Art wie er mich seit dem ersten Wangenkuss, k�sste. Einfach alles. Es war nicht so das er einfach nur gut aussah. Vieles mehr. Pl�tzlich, als er meine Hand nahm, sah ich auf seiner Armbanduhr das es schon 5:30 Uhr morgens war. So schnell war die Zeit vergangen in der wir uns gek�sst hatten, obwohl es mir vorgekommen war als ob die Zeit still stehen w�rde. Ashley bemerkte meinen besorgten Blick auf die Uhr und warf ebenfalls einen Blick darauf. Er erschrak. �Oh Shit, ich muss los. Um halb sieben werden wir geweckt. Und die anderen d�rfen nicht merken das ich weg war.�, rief er erschrocken. �Wenn die w�ssten wo du warst und was du getan hast, w�rde mindestens die H�lfte der Leute, einen Herzinfarkt bekommen.�, sagte ich. Er kicherte in mein Ohr. Dann l�ste er sich von mir, gab mir einen Kuss, nahm seinen Rucksack und �ffnete die T�r und sagte: �Bye, Kristy und danke das du mich aufgew�rmt hast.� Er lachte und wollte gerade hinaus gehen. Aber weit kam er nicht. Mein Onkel stand vor der T�r und wollte gerade den Schl�ssel ins Schlo� stecken. Er sah Ashley an und sagte: �Hoffentlich bist du jetzt nicht zu sehr aufgew�rmt, Kleiner!� Ash sprang vor Schreck zur�ck ins Haus. |
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