Oh mein Gott. Was w�rde jetzt passieren? Ashley war erschrocken und wusste nicht was er sagen sollte. Ich ehrlich gesagt auch nicht. Aber ich musste einfach seine Hand nehmen um vor Schreck nicht umzufallen. Er dr�ckte sie. Onkel Max fragte: �Ashley, du hast meine Frage nicht beantwortet.� Ich schaute ihn an: �Verschwinde so lange du noch kannst. Er wird Jay nichts sagen.� Er wollte nicht. �Geh Ash, ich kl�re das auf meine Art.� Ashley verschwand durch den schmalen Spalt zwischen Onkel Max und der T�r. Bevor er ganz au�er Sichtweite war, drehte er sich um und warf mir eine Kusshand zu. Ich l�chelte zur�ck. �Junge Dame, kannst du mir erkl�ren was Ashley hier im Haus gemacht hat, und vor allem wie du ihn aufgew�rmt hast?!�, fragte mein Onkel. Momentan wusste ich nicht mehr ob ich ihm die Wahrheit sagen sollte. Was gerade zwischen Ash und mir abgelaufen war und wie sch�n das f�r uns beide war. Vor allem aber das wirklich nicht mehr gewesen war und das wir es geheim halten m�ssten. Ich wusste sonst immer wie Onkel Max reagieren w�rde, aber jetzt nicht. �Es ist nichts passiert, wir haben uns gek�sst, das war alles. Er brauchte jemanden zum reden!�, verteidigte ich mich. �Ach so, reden nennt man das heutzutage. Wei�t du wie alt er ist und wie alt du bist. Du bist 17 und er ist 19. Das hei�t er ist vollj�hrig und kann machen was er will. Du nicht.� Ich wurde sauer, was wollte er damit sagen? Das ich zu jung war um zu begreifen was ich empfinde? L�cherlich, ja richtig l�cherlich. �Findest du ich bin zu jung um mich zu verlieben? Ich bin alt genug um Auto zu fahren, aber nicht um mich mit Jungs einzulassen, die ich mag. Das ist doch nicht zu glauben. Ash ist ein netter Junge, das hast du doch selber gesagt. Was ist blo� los?�, erwiderte ich in einem sehr lautem Ton. Mein Vortrag hatte Onkel Max beeindruckt. Stumm blickte er zu Boden. �Ich habe mit Lou gesprochen, er sagte Sachen die mich echt geschockt haben. Zum Beispiel das eine Beziehung unter solche Umst�nden keine Chance hat und er dich nur verletzen k�nnte. Ich will nicht das man dir weh tut.�, sagte er schlie�lich. �Er wird mir nicht weh tun, nie. Ashley nicht. Er wei�, wie schwer es ist. H�ltst du ihn etwa f�r einen Jungen der leichtsinnig ist. Ich sag dir was, er ist der letzte der leichtsinnig ist und jemand anderen weh tut. Sonst h�tte er mich nie so nah an ihn ran gelassen. Ash, wird mir nie weh tun!�, gab ich zur�ck. �Ja, du hast ja recht, aber hatte er nicht eine Freundin, die er wegen der Band verlassen hat?�, fragte er. �Ja, aber daf�r gab es auch andere Gr�nde. Sie kam nicht damit zurecht, sie war nicht dabei bei den harten Training und bei all dem das er durchgemacht hat um in die Band zu kommen. Ich schon. Vielleicht ist es zu fr�h um so etwas zu sagen, wir haben uns nur gek�sst. Wir m�ssen nicht so tun als ob da mehr passiert w�re.�, antwortete ich. So ging es immer noch hin und her als Onkel Mark um 8:00 Uhr anrief. Pro und Kontra fanden kein Ende. Dabei hatten wir nur rumgeknutscht. Onkel Max lie� sich bei Mark nichts anmerken. Er sprach ruhig und wurde erst nerv�s als Onkel Mark fragte ob wir heute mit zum Studio kommen wollten und anschlie�end auf ein Eis. Nat�rlich musste er ja sagen. Innerlich machte ich einen Freudensprung. Endlich konnte ich wieder weg von ewigen Diskussionen und wieder zu Ash. Nat�rlich wurde es ein Desaster. Als wir ins Studio kamen, hielt mich mein Onkel m�glichst weit weg von Ashley. Immer wieder warf er verstohlene Blicke in meine Richtung und ich in seine. Shit!! Es musste endlich etwas passieren. In einer freien, unbeobachteten Minute, schlich ich mich in den Proberaum, wo Ash gerade Tanzschritte �bte. Er sah auf als ich herein kam: �Hi!� - �Hallo Ash. St�r ich dich?�, fragte ich. Er sch�ttelte den Kopf: �Nein, nat�rlich nicht.� Dann endlich - nahm er mich in den Arm. �Hast du �rger bekommen?�, fragte er leise. �Nein, nicht der Rede wert. Mein Onkel macht sich nur Sorgen, das ist alles.�, antwortete ich. Ashley sah mich an und gab mir mit seiner Nase einen Stups auf meine. Ich schlo� die Augen und seufzte. Es war so gut bei ihm zu sein. Ich hatte mich den ganzen Tag nach ihm gesehnt. Dann fragte er pl�tzlich: �Hat er Angst ich k�nnte dir weh tun?� Ich sah ihn an: �Ehrlich gesagt schon.�, antwortete ich. Jetzt war es Ash der seufzte. �Ich habe ja selber Angst dass das passieren k�nnte. Aber ich werde es nicht zulassen. Bitte hab keine Angst.�, fl�sterte er. �Ich hab keine Angst. Ich wei� das du mir nicht weh tun wirst. Aber bevor wir das sagen m�ssen wir vorher wissen, was �berhaupt los ist zwischen uns. Ich meine was war das heute morgen f�r dich? Was hat dir das bedeutet?�, fragte ich. Ashley l�ste sich aus der Umarmung und sah mir direkt in die Augen: �Was ich dabei empfunden habe?� - �Ja, ich meine war das f�r dich nichts von Bedeutung oder doch, Ash was war es?�, stammelte ich verwirrt. �Ich kann dir schon sagen was ich empfunden habe. Mein Herz schlug so schnell das ich glaubte ich w�rde sterben. Aber ich dachte nur daran ob du dasselbe dachtest. Ich konnte eigentlich nicht normal denken.�, er grinste. Auch ich musste l�cheln. �Nur das mit Jake geht mir nicht aus dem Kopf. Ich wohne mit ihm zusammen. Irgendwann wird er das mit uns mitkriegen.�, sagte er. Ich kuschelte mich in die Grube an seinem Hals. Er roch so gut. �Du musst entscheiden, wann und wie wir es ihm beibringen. Aber ich denke es ist �berhaupt noch zu bald um zu sagen was wir jetzt sind oder nicht.�, erwiderte ich leise. Er k�sste meine Stirn. Pl�tzlich l�utete mein Handy. Es war Onkel Mark! �Shhh, Ash sei jetzt blo� still!�, lachte ich. Dann hob ich ab. �Hi Kristy. Sag mal hast du eine Ahnung wo Ashley ist? Wir waren doch um 21:30 Uhr im Studio verabredet.�, fragte er. Innerlich wollte ich loskichern, aber ich musste mich zusammenrei�en. Ash dachte anscheinend das selbe wie ich, denn er l�chelte verschmitzt. �Ja, ich denke er ist im Proberaum.�, antwortete ich schlie�lich. �Danke Kristy.�, erwiderte er schnell und legte auf. Ashley und ich mussten so lachen das mir fast das Handy aus den H�nden fiel. Kurz darauf kam Onkel Mark in den Raum und hielt Ash einen Vortrag �ber P�nktlichkeit. Das ich bei ihm war, wunderte ihn gar nicht. Wir gingen in die Eisdiele bei 7 Eleven. Ich hatte von den Jungs geh�rt das er dort das beste Eis in ganz Orlando gab. Als wir ankamen warteten schon alle. Onkel Max sah mich schmunzelnd an. Jacob sah etwas beleidigt aus. Innerlich dachte ich mir, wie es wohl sein w�rde wenn er einmal von uns w�sste. Nat�rlich wollte ich ihm das ersparen, aber Ashley war mir so wichtig. Da mussten wir alle durch. Der Abend war sehr lustig, Ash und ich sa�en nicht nebeneinander, zur Sicherheit. Doch wir warfen uns immer wieder verstohlene Blicke zu. Um circa 23:00 Uhr verlie�en wir die Diele. Dann kam pl�tzlich und ganz unerwartet Jacob auf mich zu und fragte: �Du und Ash, hmm?� Ich sah ihn fragend an. �Ich hab euch gesehen im Proberaum. Aber wahrscheinlich wart ihr zu besch�ftigt um es mitzukriegen.� Kurz musste ich schlucken. �Jacob, ich �hm, ich wei� nicht was ich sagen soll. Es tut mir leid.�, sagte ich schlie�lich. �Nein, es muss dir nicht leid tun. Mir tut es leid. Ich h�tte mich nie in dich verlieben sollen und noch dazu erwarten das du dasselbe f�hlst. Das war ein Fehler.�, murmelte er. Momentan war ich total baff. Da kam Ash auf uns zu. �Jake, kommst du dann?�, fragte er ganz unwissend. �Ja, unsre Unterhaltung �ber euer kleines Geschmuse im Proberaum ist gleich beendet.�, gab Jacob zur�ck. Ashley erschrak. Er wusste nicht was er jetzt sagen oder tun sollte. Er war einfach sprachlos. �Ich wette, er hatte dich auch schon in der Kiste. Oder? Wie lange geht das schon?�, motzte ihn Jake an. �Jake, sei still. Ich hab nicht mit ihm geschlafen. Krieg dich wieder ein.�, konterte ich. �Ja du hast ja recht. Ich sollte mich nicht so aufregen. Er kann ja nichts daf�r das er sich zuf�llig in das selbe M�dchen wie ich verliebt. Tut mir leid, aber ich glaube jetzt wisst ihr wenigstens wie mir zumute ist.�, sagte er, drehte sich um und ging. Ashley konnte noch immer nichts sagen. Dann nach etwa einer Minute Schweigen, nahm er meine Hand. Ich streichelte sie. Trevor kam auf uns zu und sah uns fragend an. �Sorry Kristy, aber ich muss mit ihm reden.�, sagte Ash leise und ging Richtung Auto. Trevor sah ein bisschen dumm aus der W�sche. �Ashley und ich haben uns gek�sst und Jacob hat es gesehen. Und das schlimme ist, es war nicht das erste Mal.�, sagte ich ohne ihn dabei anzusehen. Trevor fiel das Unterkiefer runter: �Du und Ash. Meinen wir den selben Ashley? Den Blonden der gerade zum Auto gegangen ist? Der Ash????� Ich nickte. �Oh mein Gott!!�, rief er. �Ich liebe ihn, denke ich. Frag mich nicht wie es weiter gehen soll.�, erwiderte ich. Dann kullerte eine Tr�ne langsam �ber meine Wange. Trevor nahm mich in die Arme: �Hey, das bekommt ihr ganz sicher hin. Ich wei� es.� Nat�rlich wusste er gar nichts, aber ich nahm es ihm nicht �bel das er nicht die richtigen Worte fand. Ash kam zur�ck. Er sah traurig aus. Anscheinend hatte das Gespr�ch mit Jake nichts gebracht. Oder er h�tte erst gar nicht mit ihm geredet. �Oh Ash, was hat er gesagt?�, fragte ich. Trevor sah ihn ebenfalls fragend an. �Er braucht Zeit. Ich denke wir alle brauchen das.�, antwortete er. Dann sah er Trevor an. Trevor nickte. Ashley nahm mich in den Arm. Ich lehnte meinen Kopf an seine Schulter. Er streichelte sanft meinen Nacken. Dann klopfte Trevor ihm kumpelhaft auf die Schulter: �Mann, jetzt ist es offiziell. Du bekommst die h�bschesten M�dchen.� Ashley l�chelte mich an. �Ich lass euch noch kurz allein. Aber beeilt euch.�, lachte Trevor. Ash sah mich an und fragte: �Darf ich heute nacht bei dir schlafen?� Ich sah ihn �berrascht an. Dann fl�sterte ich in sein Ohr: �Na klar.� Er grinste mich an. In meinen Vorstellungen war es wundersch�n neben ihm einzuschlafen und wieder aufzuwachen. Trevor war auf seinem Weg zum Auto, Erik begegnet. Er sah ihn fragend an. �Kristy und Ashley sind verliebt. Sie haben sich gek�sst und Jacob hat es gesehen.�, meinte er scherzhaft. Erik starrte mit weit ge�ffneten Augen in unsere Richtung. Ash und ich k�ssten uns gerade. Dann sch�ttelte er den Kopf und grinste. Im Auto herrschte eiserne Stille. Nur einmal fragte Mark was denn los sei. Als er keine Antwort erhielt, war er wieder still. Nach einer viertel Stunde waren wir bei dem Haus angekommen und Trevor, Erik, Jacob und Ikaika stiegen aus. Ash und ich blieben sitzen. Wir warteten bis alle im Haus verschwunden waren. Dann beugte sich Ashley zu mir r�ber und k�sste mich gaaaanz lange. Es war so sch�n seine Lippen zu sp�ren. Wenn es nur �fter so w�re. Ich wollte wissen was er vor hatte. Meinem Onkel hatte ich gesagt das ich wahrscheinlich heute nicht mehr heim kommen w�rde. Er sah mich kurz verdutzt an. Aber er hielt sich nicht l�nger auf. Nun sa�en wir im Auto und ich wusste nicht wohin wir nun gehen sollten. Hinein konnte wir nicht. Schlie�lich l�ste er sich von mir und stieg aus. Fragend sah ich ihn an. Dann kletterte er in das offene Fenster auf der anderen Seite des Hauses. Einige Minuten war er verschwunden. Dann tauchte er mit seinem Rucksack auf dem R�cken und einem dunklen Beutel in den H�nden wieder auf. Als er n�her kam sah ich das es ein Schlafsack war. Er nahm meine Hand und ging mit mir Richtung Wasser. Was zum Teufel hatte er vor? Zehn Minute sp�ter kamen wir an. Eine kleine Bucht direkt am Wasser. Ich sah ihn fragend an. �Hab keine Angst, dir wird nicht kalt werden.�, grinste er. Langsam wurde ich nerv�s. Dies w�rde die erste Nacht gemeinsam mit ihm werden. Keine Menschenseele war weit und breit. Keiner der uns st�rte, bei was auch immer. Ash nahm seinen Schlafsack und breitete ihn aus. Dann nahm schaltete er seine Taschenlampe ein und gab mir seine Hand. Langsam zog er mich an sich. Wir legten uns auf den Schlafsack und kuschelten uns aneinander. Der Himmel war voller Sterne und der Mond leuchtete auf uns herab. Ich lag in seinen Armen und f�hlte mich wohler den je. Es war toll ihn einmal ganz f�r mich zu haben. Ich k�sste seinen Nacken und er seufzte. Er legte seine Arme um meine H�fte und zog mich an sich. Sanft fuhr er mit den Fingern �ber meinen R�cken. Langsam schob er mein Top hoch und wanderte mit seinen H�nden weiter �ber meine Haut. Es f�hle sich so gut an. Wenn ich nur ewig bei ihm bleiben k�nnte. Aber ich musste aufs College und das war in Minnesota. Mein Bruder Josh war auf dieses College gegangen und nun musste ich ebenfalls dort hingehen. Ash bemerkte das ich abwesend war, sah mich an und fragte: �Ist was nicht in Ordnung, Kristy?� Ich sah ihn an. Diese himmelblauen Augen und die Lippen die ich so gerne k�sste. �Ich habe gerade dar�ber nachgedacht, das wir nur noch zwei einhalb Wochen zusammen haben. Das macht mir Angst. Wei�t du, ich will bei dir sein.� Er nahm mich in den Arm. �Denk jetzt nicht daran wie es w�re wenn du nicht bei mir w�rst. Du bist jetzt, in diesem Augenblick bei mir.�, fl�sterte er in mein Ohr. Nachdem er das gesagt hatte, f�hlte ich mich wohl. Ich kuschelte mich ganz fest an ihn und schlie�lich schliefen wir ein. In dieser Nacht hatte ich einen eigenartigen Traum:*********************** Ich war im Haus der Jungs und ging in Ashleys Zimmer. Er lag auf seinem Bett und hatte seinen Kopf in das Kissen gedr�ckt. Ich konnte ihn weinen h�ren. Langsam ging ich auf das Bett zu und setzte mich neben ihn. Dann streichelte ich seinen Kopf und fragte: �Ash, was ist denn mit dir los? Warum weinst du und warum hast du mich seit Tagen nicht angerufen?� Er hob seinen Kopf und ich sah das er ein blaues Auge hatte. �Es tut mir leid, Kristy. Es ist etwas passiert.�, sagte er leise. Mir wurde ganz mulmig. �Was, Ashley sag schon, was ist passiert. Und warum hast du ein blaues Auge?� Er sah mich mit ganz verweinten Augen an und schniefte. �Es ist einfach so passiert, ich wei� nicht warum und es tut mir so leid. Ich liebe dich doch.�, weinte er. �Ash, was ist geschehen? Es ist nichts so schlimm das du nicht mit mir dar�ber reden kannst. Komm schon.�, antwortete ich. Sein Blick wanderte von mir zum Boden und wieder zur�ck. Dann schlie�lich blieb er am Boden h�ngen. Leise und schluchzend sagte er: �Ich habe mit Shelli geschlafen.� Mir wurde richtig schwarz vor den Augen. Ich wusste nicht was ich sagen sollte. Mit allem hatte ich gerechtet nur nicht mit dem. �Jacob hat es erfahren und hat mir eine geknallt. Das habe ich verdient. Und ich habe es nicht verdient noch l�nger mit dir zusammen zu sein.�, f�gte er hinzu. Noch immer nicht konnte ich irgendetwas sagen. Ich war so verletzt wie noch nie in meinem Leben. �Warum? Warum Ashley? Wie konntest du das nur tun?�, brachte ich schlie�lich hervor. Er sah mich traurig an: �Ich wei� es nicht.� Ich wurde w�tend: �Du musst doch einen Grund haben um mit jemanden zu schlafen. Und ich dachte immer du w�rst anders. Ich habe geglaubt du w�rst nicht so wie die Jungs die das machen. Oh Gott, und dir habe ich vertraut. Wei�t du was, du h�ttest von mir noch ein zweites blaues Auge auch noch verdient. Du bist nichts weiter als ein L�gner. Ein verdammter L�gner.� Dann rannte ich hinaus. Auf dem Weg traf ich Jake. Er sah das ich weinte und hielt mich fest. �Hat er es dir gesagt?�, fragte er. Ich nickte. Jacob nahm mich in die Arme. �Er ist auch nur so ein Junge der nur das eine will. Gott sei dank bist du nicht auf ihn reingefallen.�******** Ich sp�rte eine Hand auf meiner Schulter die mich sanft sch�ttelte. Als ich die Augen �ffnete sah ich Ash`s Gesicht. �Du hast getr�umt.� Langsam wurde mir bewusst das die Sonne schien und ich noch immer mit Ashley am Strand lag. Irgendwie war ich froh das der Traum zu Ende war, aber irgendwie war ich furchtbar durcheinander. Dann nahm er mich in die Arme und ich verga� f�r einen Moment den eigenartigen Traum. Als wir zusammenpackten fragte ich ihn: �Liebst du Shelli noch?� Er sah mich erstaunt an. Dann antwortete er, ziemlich sicher: �Nein, das tue ich nicht.� Ich wollte nicht locker lassen: �Aber du hast doch erst vor einem Monat mit ihr Schluss gemacht. Da musst du doch noch etwas f�r sie f�hlen.� Ich hatte mich richtig hineingesteigert. Ash kam langsam n�her. �Wei�t du was sie sagte als sicher war das ich in der Band bin? Sie sagte das sie w�nschte ich h�tte es nie geschafft. Verstehst du? Es war mein Traum und sie w�nscht er w�re nie wahr geworden. Das hat mir den Rest gegeben.� Ich sah ihn z�gernd an. Dann nahm er meine Hand und f�gte hinzu: �Du hast getr�umt ich w�re wieder mit ihr zusammen? Oder?� Ich nickte. Er nahm mich wieder in den Arm. Als wir den Strand verlie�en war ich wieder gl�cklich und f�hlte mich Ashley n�her den ja zuvor. Wir gingen Hand in Hand zur�ck zum Haus. Es war schon 8:30 Uhr und Ash musste sich beeilen. Er hatte um 9:00 Uhr Probe und musste sich noch duschen und umziehen. Um 8:35 Uhr kamen wir an. Ich ging mit ihm ins Haus obwohl wir beide wussten das es keine so gute Idee war wenn Jacob uns zusammen sehen w�rde. Wir betraten das Haus. Erik machte sich gerade Fr�hst�ck. Er sah uns an und grinste. �Na, wo wart ihr denn die Nacht �ber?� Ash l�chelte mich an und erwiderte: �Erik, wir verraten es dir bestimmt nicht. Nicht wahr, Kristy?� Ich nickte und musste lachen. Da kam pl�tzlich Jacob um die Ecke, sah uns an, wie wir da standen h�ndchenhaltend und l�chelnd. Er sagte ganz ruhig: �Guten Morgen.� Und verschwand wieder in seinem Zimmer. �Du musst dich beeilen, Ash. Du hast nur noch f�nfzehn Minuten!�, rief Trevor aus dem Bad. Ashley ging in sein Zimmer und zog sich rasch um. Erik und ich blieben in der K�che und quatschten. �Du magst ihn sehr, oder?�, fragte er mich. �Ja das tue ich. Aber falls du denkst wir hatten heute Nacht Sex, muss ich dich entt�uschen. Wir haben uns einen Schlafsack geteilt, aber wir lie�en unsere Klamotten an.�, antwortete ich. Erik l�chelte schelmisch. Ash zog sich noch sein Shirt an und dann fuhren wir los. Es war schon selbstverst�ndlich das ich bei den Proben dabei war. Niemand f�hlte sich gest�rt, ich war immer willkommen. Fasziniert sah ich ihnen beim Tanzen zu. Jedes Mal wenn Ashley seine Strophe sang wurde mir ganz mulmig. Seine Stimme zu h�ren und wie er mich w�hrend des Singens anl�chelte war einfach �berw�ltigend. Nach den Proben fuhren wir essen. Diesmal konnte Ashley und ich nebeneinander sitzen und flirten, ohne das es irgendwem komisch vorkam. Es war total cool, mit ihm und den Jungs hatte ich ein tolles Verh�ltnis. Auch Jacob wurde immer entspannter. Er redete wieder mit Ash und sah uns nicht b�se an wenn wir uns verliebte Blicke zuwarfen. Dennoch verfolgte mich die Zeit. Immer wieder dachte ich daran meine Mum anzurufen, ihr von Ash und den Jungs zu erz�hlen und sie zu bitten, mich auf ein College hier in der N�he gehen zu lassen. Eines Abends, als ich wieder bei den Jungs war, l�utete mein Handy. Es war meine Schwester Izabell. �Schwesterchen!�, rief sie am anderen Ende der Leitung ins Telefon. Ich war gl�cklich ihre Stimme zu h�ren. Schnell fragte ich Ash ob ich in sein Zimmer gehen konnte um ungest�rt mit meiner Schwester reden zu k�nnen. Nat�rlich war er einverstanden. Als ich auf seinem Bett sa� und mit Izabell sprach, war ich total aufgeregt. Ich erz�hlte ihr alles. Von der Sache mit Ash und wie toll es war mit den Jungs abzuh�ngen. Sie wollte mich �bermorgen besuchen. Ich war total gl�cklich. Nat�rlich musste ich sofort Ash, Trevor, Erik, Ikaika und Jake dar�ber informieren. Sie freuten sich mit mir. Am n�chsten Tag hatten die Jungs frei und wir gingen ins Disney Land. So viel Spa� hatte ich noch nie in meinem Leben. Ashley und ich fuhren mit der Geisterbahn und jedes Mal wenn ich erschrak, klammerte ich mich an ihn. Er war mein pers�nlicher Besch�tzer. Beim vierten Mal war es gar nicht mehr gruselig, aber wir wollten ungest�rt herumknutschen. Am Abend waren alle so m�de das keiner mehr einen Finger r�hren wollte. Nur Ash und ich waren hellwach. �Bleibst du heute Nacht hier?�, fragte er als wir drau�en im Gras sa�en. Ich sah ihn an: �Na klar, sehr gerne sogar.� Sanft nahm er meine Hand und spielte mit meinen Fingern. �Wei�t du, ich bin immer der jenige, der sagt das du nicht daran denken sollst das wir nicht mehr lange Zeit zusammen haben. Aber in letzter Zeit mach ich mir immer mehr Sorgen, das ich dich verlieren k�nnte. Ich hatte Angst dir das zu sagen, ich wollte nicht das dich das beunruhigt.�, sagte er leise und sah dabei zu Boden. Ich legte meinen Kopf an seine Schulter. �Ich will nicht das du denkst es w�re selbstverst�ndlich f�r mich. Das ist es n�mlich echt nicht. Darum will ich so viel Zeit wie nur m�glich mit dir verbringen. Verstehst du das?�, fragte er schlie�lich. Langsam fuhr ich mit meiner Fingerspitze �ber seine Lippen. Er schloss die Augen. �Ja ich verstehe dich sogar sehr gut, S��er, denn dasselbe will ich auch. Du wei�t doch das morgen meine Schwester kommt. Dann k�nnte sie vielleicht mit meiner Mam reden. Wenn das klappen w�rde, dann k�nnte ich auf eine Uni hier in der N�he gehen und wir k�nnten uns immer sehen. Vorausgesetzt du hast frei und ich.�, erwiderte ich. �Denkst du das w�re m�glich?�, er sah mich fragend an. Ich hatte keine Ahnung, was meine Mutter zu diesem Vorschlag sagen w�rde. Das einzige was ich ihm sagen konnte war: �Ich hab keinen blassen Schimmer.� Wir sa�en noch lange drau�en. Als wir das Haus wieder betraten waren alle anderen schon im Bett. Ash nahm mich an der Hand, legte seinen Finger auf seine Lippen und fl�sterte: �Shhhh.� Ich fand das so s��! Er �ffnete die T�r zu seinem Zimmer. |